DM-Männer-2026

Deutsche Meisterschaften der Männer 2926

Vom 4. bis 6. Juni 2026 wird die Untermainhalle in Elsenfeld zum dritten Mal in Folge zur Bühne des deutschen Spitzenringens – die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in beiden Stilarten steigen quasi vor unserer Haustür. Und gleich fünf Gesichter aus dem Vikings-Umfeld stehen auf der Matte.

Direkt für Germania gehen zwei an den Start: Abdolmohammad Papi misst sich im griechisch-römischen Stil bis 60 kg, Merlin Stadtmüller im Freistil bis 79 kg. Dazu kommen drei Ringer aus unserem Bundesliga-Kader, die für ihre Stammvereine kämpfen: Felix Schmitt (79 kg Freistil, KSV Rimbach), Erik Löser (87 kg Gr.-röm., RSK Gelenau) und Anton Vieweg (97 kg Gr.-röm., RV Eichenkranz Lugau).


Im 60-kg-Greco fehlt Vorjahressieger Numan Bayram – ebenfalls Bundesliga-Ringer der Vikings – diesmal komplett. Bester bekannter Name im Feld ist damit Eugen Schell (RG Lahr), 2025 Dritter in genau dieser Klasse. Für Abdolmohammad, mit Jahrgang 1987 der Routinier in einem Feld voller junger Wilder, eine reale Medaillenchance – Erfahrung gegen Ungestüm.

Auch im 79-kg-Freistil wird neu verteilt: Vorjahressieger Pouria Taherkhani und Vize Lucas Kahnt sind eine Klasse höher gewandert. Damit haben Merlin und Felix gleich zwei Vikings mitten in einem offenen Rennen – ein dick besetztes Feld, in dem jeder Kampf ein Brett wird.

Die wohl schönste Vikings-Geschichte schreibt das 87-kg-Greco: Erik Löser ist amtierender Deutscher Meister – seinen Titel holte er 2025 noch im 82-kg-Limit, souverän mit 8:0 im Finale, und wagt jetzt den Sprung eine Klasse höher. Titelverteidiger in der 87er Klasse, Roland Schwarz, fehlt – Erik bringt also die beste Visitenkarte des ganzen Feldes mit. Ernstzunehmende Gegner sind Nikita Schaffert (Frankfurt/Oder) und Routinier Nico Brunner (Witten).

Das schwerste Los zieht Anton Vieweg im 97-kg-Greco. Hier ist die Wand von 2025 wieder da: Paris-Olympionike Lucas Lazogianis (SG Weilimdorf) ist am Start – an ihm scheiterte Anton im Vorjahr im Viertelfinale, am Ende stand Bronze. Dazu kommt mit Peter Öhler (Mühlenbach) der Vize von 2025. Die Königsklasse – und Antons offene Rechnung.

Wir drücken allen fünf die Daumen. Geht raus und holt euch das Edelmetall.