Gevorg

Knappe Derbyniederlage – wir unterliegen mit 11:13

Endlich war es soweit, Derbyzeit in Hösbach. Die Anspannung war riesig, alle wussten worum es geht. Die 1100 Zuschauer im Kultur- und Sportpark wurden mal wieder Zeuge eines unfassbar spannenden und engen Derbys. Die Hösbacher Verantwortlichen taten alles dafür, die beste Mannschaft auf die Matte zu bringen und sorgten in einer Gewichtsklasse für eine Überraschung.

Los ging es mit 57 Kilogramm griechisch-römisch. Und da war sie schon, die Überraschung. Wir setzten auf unseren Türken Serif Kilic. Natürlich war schwer einzuschätzen, in welcher Form Serif nach langer Bundesliga-Abstinenz und schwerer Verletzung ist. Er traf auf den Kasachen Marlan Mukashev, der dieses Jahr den 5. Platz auf der Weltmeisterschaft erreichen konnte. Der Kasache legte los wie die Feuerwehr und konnte in den ersten Sekunden gleich mit einem Takedown punkten, danach folgte ein Schulterschwung, den Serif aber kontern konnte. Kurz darauf stellte der Kampfrichter Serif passiv. In der Bodenlage gelang dem Kleinostheimer noch eine 2-er Wertung, wodurch Serif mit einem 2:8 Rückstand in die Pause ging. In der zweiten Hälfte sah der Kampfrichter Serif abermals passiv, doch er konnte in der Bodenlage gut verteidigen. Allerdings gelang dem Kasachen noch ein Takedown. Eine Minute vor Schluss gab Serif nochmal Gas und konnte seinen Gegner in die gefährliche Lage bringen, in der er ihn einige Sekunden hielt. Manch ein Kampfrichter hätte hier vielleicht abgeklopft. Am Ende verlor Serif mit 6:11. Danke für deinen Einsatz!

Zwischenstand: 0:2

In der 130 Kilogramm-Freistil Klasse ging Robert Baran wieder für uns auf die Matte. Er traf auf den deutschen Meister Johannes Mayer. Robert ging unermüdlich vorwärts und konnte Mayer passiv stellen, doch in der ersten Hälfte gelang ihm sonst keine Wertung. Nach der Pause kämpfte Robert weiter und man merkte, wie dem Kleinostheimer die Luft ausging. Es folgte Wertung auf Wertung, Robert hörte nicht auf. So gelang ihm am Ende der technisch-überlegene Sieg. Stark Robert!

Zwischenstand: 4:2

Bis 61 Kilogramm Freistil traf unser Daulet auf den deutschen Top-Mann Niklas Stechele. Daulet war in der ersten Halbzeit aktiver und konnte durch die Aktivitätszeit mit 1:0 in die Pause gehen. Nach der Pause war Stechele der aktivere Mann. Ihm gelangen zwei 2-er Wertungen und ging somit mit 4:1 in Führung. Doch Daulet gab nicht auf! Auf einer 1-er Wertung folgte ein Takedown. Ausgleich! Daulet ging weiter vorwärts und konnte Stechele noch zwei Mal ins Aus befördern, wodurch er am Ende mit 6:4 gewinnen konnte. Was ein Kampf!

Zwischenstand: 5:2

Robin Ferdinand war mal wieder stilart-fremd bis 98 Kilogramm griechisch-römisch gesetzt. Hier kam es zum Rematch aus dem Hinkampf, er traf auf den Ex-Hösbacher Ilja Klasner. Nach einem knappen Kampf in der Hinrunde, war Klasner dieses Mal besser eingestellt und konnte Robin in der ersten Minute mit zwei Takedowns überraschen. Danach wurde Robin passiv gestellt und gab im Boden noch eine 2-er Wertung ab. In der zweiten Hälfte sah der Kampfrichter Robin abermals passiv, doch im Boden konnte er gut verteidigen. Wer Robin kennt weiß, dass er niemals aufgibt. So gab er nochmal Gas und konnte Ilja eine Minute vor Schluss nochmal passiv stellen. Doch leider gelang ihm im Boden keine Aktion, wodurch es zum 0:8 Endstand kam

Zwischenstand: 5:5

Bis 66 Kilogramm griechisch-römisch traf Andrej auf den deutschen Deniz Menekse. In der ersten Minute brachte Menekse Andrej in die gefährliche Lage, wodurch er mit 4:0 in Führung ging. Danach wurde Andrej passiv gestellt, im Boden gelangen Menekse noch zwei 2-er Wertungen, wodurch er Andrej mit einem 0:9 Rückstand in die Pause schickte. Andrej überraschte seinen Gegner in der zweiten Hälfte nach wenigen Sekunden mit einem Takedown. Andrej gab weiter Gas und konnte Menekse dann passiv stellen. Doch im Boden gelang Andrej keine Aktion. Endstand: 3:9

Halbzeitstand: 5:7

Nach der Halbzeit traf unser Johannes bis 86 Kilogramm Freistil auf den absoluten Ausnahmeathleten Magomed Ramazanov. Johannes rang in der ersten Hälfte sehr gut mit und konnte alle Angriffe des aus Russland stammenden Ramazanov verteidigen. Johannes wurde passiv gestellt und musste zweimal ins Aus ausweichen. Damit ging er mit einem knappen Rückstand von 0:3 in die Pause. Doch in der zweiten Hälfte zeigte sich dann die Weltklasse von Ramazanov. Ihm gelangen Wertung um Wertung, wodurch Johannes am Ende technisch überlegen das Nachsehen hatte.

Zwischenstand: 5:11

Unser Eigengewächs Niklas war natürlich wieder bis 71 Kilogramm Freistil gesetzt. Er traf auf Saba Bolaghi. Die Beiden kennen sich unfassbar gut und trafen schon oft in der Bundesliga aufeinander. Niklas legte stark los. Nach einer Minute zog Niklas den Schulterschwung, den der Kampfrichter fragwürdigerweise nur mit einer 2-er Wertung bewertete. Nach der Pause war Niklas immer noch aktiver und konnte Saba passiv stellen. Durch die Aktivitätszeit ging Niklas mit 3:0 in Führung. Eine Minute vor Schluss wurde Niklas nochmal passiv gestellt. In der Aktivitätszeit gelang ihm keine Wertung, wodurch Saba zum 3:1 Endstand verkürzte.

Zwischenstand: 6:11

Bis 80 Kilogramm griechisch-römisch traf unser Erik auf das Kleinostheimer Eigengewächs Aaron Melle. Erik gelangen einige schöne Aktionen, er konnte sich am Ende mit dem technisch-überlegenem Sieg belohnen.

Zwischenstand: 10:11

Gevorg war wieder bis 75 Kilogramm griechisch-römisch gesetzt. Hier kam es zum Rematch aus dem Hinkampf, er traf auf Artur Tatarinov. Gevorg gab von Anfang an Gas und konnte seinen Gegner nach 1 ½ Minuten passiv stellen. Im Boden brachte Gevorg seinen verkehrten Ausheber durch, doch der Kampfrichter pfiff diesen, aus welchem Grund auch immer, ab. Danach ging Gevorg weiter vorwärts. In der zweiten Hälfte war Gevorg wieder aktiver, doch Tatarinov verteidigte stark im Boden und konnte den Kampf schnell im Standkampf weiterführen. Gevorg machte dennoch weiter, er wollte unbedingt den Sieg, doch ihm gelang keine Aktion mehr. Der Kampfrichter sah Gevorg, auch hier wieder fragwürdigerweise, in der letzten Minute passiv. Doch Tatarinov konnte im Boden nix mehr machen, wodurch es zum 2:0 Endstand für Gevorg kam.

Zwischenstand: 11:11

Unentschieden vor dem letzten Kampf. Hier traf Timmy wieder auf den starken Rasul Shapiev. Der Nordmazedone beförderte Timmy zweimal ins Aus. Danach wurde Timmy passiv gestellt und gab noch 2 1-er Wertungen ab, wodurch er mit einem 0:5 Rückstand in die Pause ging. Timmy gibt niemals auf, so ging er in der zweiten Hälfte immer vorwärts, doch er konnte keinen Angriff durchbringen. In der letzten Minute stellte er Shapiev passiv, wodurch es dann zum 1:5 Endstand kam.

Endstand: 11:13

Mal wieder ein sehr intensives Derby, in dem wir uns am Ende nicht belohnen können. Danke an die Fans für die großartige Unterstützung, die Kulisse war wieder wahnsinn. Auch danke an die Mannschaft, dass ihr immer alles für die Vikings auf der Matte lasst. Wir lassen die Köpfe nicht

Danke an Oliver Stach für die Bilder.


#govikings