Der KSC Hösbach II hat am 14. Kampftag der hessischen Oberliga echte Moral bewiesen. Beim Auswärtskampf gegen den KSV Rimbach II entwickelte sich eine intensive und emotionale Begegnung, die bis zum letzten Kampf offen blieb. Am Ende belohnte sich unsere zweite Mannschaft mit einem knappen, aber verdienten 20:18-Erfolg.
Der Abend begann furios für den KSC. Jonathan setzte im griechisch-römischen Stil bis 57 kg sofort ein Zeichen. Mit hohem Tempo, viel Technik und klarer Dominanz gewann er vorzeitig durch Technische Überlegenheit. Ein Auftakt nach Maß. Im Schwergewicht lieferte Abdul Haia einen mutigen Kampf. Trotz starker eigener Aktionen musste er sich am Ende knapp nach Punkten geschlagen geben, hielt aber voll dagegen.
Schwieriger wurde es im 61-kg-Freistil für Sergej, der gegen einen sehr offensiven Gegner kämpfte. Er zeigte Einsatz und Kampfgeist, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. Auch Ralf und Tim Fischer hatten es im griechisch-römischen Stil mit starken Rimbachern zu tun. Beide gaben alles, mussten jedoch vorzeitig die Punkte abgeben. Zur Pause lag Hösbach II mit 4:14 zurück – die Ausgangslage war klar, aber der Kampf noch lange nicht verloren.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft ihr wahres Gesicht. Merlin sorgte mit einem souveränen Auftritt für wichtige Punkte und leitete die Aufholjagd ein. Kurz darauf folgte Farzad, der in einem intensiven Freistilkampf immer wieder Akzente setzte und seinen Gegner schließlich auf die Schultern zwang. Die Halle wurde spürbar leiser, die Hösbacher Ecke umso lauter.
Ein echtes Highlight lieferte Mateusz. Mit einer dominanten Vorstellung gewann er durch Technische Überlegenheit und brachte den KSC wieder voll zurück. Zwar musste Finn eine Niederlage hinnehmen, doch im abschließenden Kampf ließ Paul keinen Zweifel mehr aufkommen. Mit viel Willen und Übersicht holte er den entscheidenden Schultersieg und machte den Auswärtssieg perfekt.
Dieser Erfolg unterstreicht den starken Teamgeist von KSC Hösbach II. Die Mannschaft beendet die Oberliga-Runde somit auf Platz 6. Glückwunsch, Jungs!
