Aik Mnatsakanian

Vikings unterliegen zum Saisonauftakt der 1. Bundesliga beim Aufsteiger Baienfurt

Bittere Niederlage im Saisonauftakt

Im ersten Saisonkampf 2023/24 der 1. Bundesliga reisten die Vikings zum Aufsteiger KG Baienfurt/Ravensburg/Vogt. Für die Hösbacher Verantwortlichen mit Trainer Bengt Trageser waren die Oberschwaben sehr schwierig auszurechnen und dies spürten sie gewaltig.

Bis 57 Kilogramm freistil stellten wir unseren Nachwuchsmann Sergej Vogel. Sergej, der sich im griechisch römischen Stil wohler fühlt, kämpfte in seinem ersten Bundesligakampf offen mit und punktete auch mit einer schönen Aktion. Doch wurde in der zweiten Minute von seinem Gegner Alexander Tonn geschultert.
Kopf hoch und weiter!

Im Schwergewicht konnten wir leider nicht aus den Vollen schöpfen. Mit Robin Ferdinand haben wir einen starken Backup, obwohl er im Freistil beheimatet ist. Gegen Jan Zirn konnte Robin gut mithalten aber keine technische Wertung erzielen. Am Ende stand es 4 zu 0 für den Greco-Spezialisten Zirn.

Bis 61 Kilogramm lief für die Vikings Peter Haase auf. Er musste gegen den Weltmeister aus 2021 Victor Ciubanu ran. Peter konnte zwar im Stand gut mitkämpfen, doch in der Bodenlage ist der Moldauer eine Klasse für sich. So verlor Peter nach 4:18 Minuten technisch überlegen.

Johannes Deml rückte in die Gewichtsklasse bis 98 Kilogramm auf. Er kämpfte gegen den Georgier Mamuka Kordzaia. Johannes gestaltete den Kampf offen und setzte gute Akzente, konnte aber keinen Punkt aus seinen Aktionen holen. So gewann der Baienfurter am Ende knapp mit 3 zu 0.

Im letzten Kampf vor der Pause traf unser Eigengewächs Niklas Dorn auf Magomed Makaev. Niggi kochte wieder auf die 66 Kilogramm ab und erfüllte mit seinem Punktsieg alle Erwartungen der Hösbacher Verantwortlichen. Mit schönen Beinangriffen sammelte er Punkt für Punkt. Bis es kurz vor Schluss 14 zu 0 für ihn stand. In den letzten Sekunden wollte Niklas unbedingt die 4 Mannschaftspunkte holen und probierte alles, leider lief er in einen Konter und gab 2 Punkte ab. So stand es am Ende 14:2 und die ersten 3 Mannschaftspunkte für die Vikings.

Nach der Pause stand mit Aik Mnatsakanian ein Punktegarant für die Vikings auf der Matte. Er beackerte seinen Gegner Simon Weißhaar zu jeder Sekunde. Aik holte Punkt für Punkt und so sicher einen technisch überlegenen Sieg für die Vikings.

Nun stand mit Andrej Ginc ein weiterer Neuzugang auf der Matte. Bis 71 Kilogramm stellten die Schwaben ihren Punktegaranten Valeriu Toderean. In einem engen Kampf wurde Andrej als erstes als Untermann in die Bodenlage geschickt. Dort gab er weitere Punkte ab. Zum Ende der ersten Runde und in der zweiten Runde kämpfte sich Andrej zurück und verkürzte auf 9:3. Bei diesem Punktestand blieb es dann auch bis zum Ende.

Bis 80 Kilogramm freistil ging für uns ein weiterer Neuzugang, Yakub Shikhdzhamalov, auf die Matte. Gegen Marcel Käppeler hatte er ein schweres Los, denn der Baienfurter ging gut eingestellt und passiv in den Kampf. Yakub fand nicht rein, holte aber kurz vor Schluss noch wichtige Punkte um 3 Teamzähler für die Vikings zu sammeln.

Als nächstes ging unser Tim Müller auf die Matte. Sein Gegner Stas David Wolf, der dieses Jahr die Goldmedaille auf der U20 Europameisterschaft gewann, machte ihm das Leben schwer. Wolf verteidigte Timmys Angriffe sehr stark und konnte gegen Tim auch gute Aktionen setzen. Doch Tim gab bis zur letzten Sekunde Vollgas und holte so 2 Sekunden vor Schluss noch die Punkte für 2 Mannschaftszähler. Bärenstark!

Im letzten Kampf des Abends kämpfte Gevorg Sahakyan gegen Daniel Cataraga (3. EM 2018). Der Sportler im Dress der Baienfurter marschierte die vollen 6 Minuten durch und ließ Gevorg nicht in den Kampf finden. In beiden Runden wurde Gevorg als der Passivere gewertet und musste in die Unterlage. Gab aber nie eine technische Wertung ab. So gewann Cataraga nur durch die 2 Passivitätspunkte mit 2:0.

So reichte es am Ende für die Vikings nicht und die erste Niederlage im ersten Kampf war besiegelt.
Jetzt heißt es aus den Fehlern lernen und Vollgas geben, denn am Dienstag wartet der nächste Gegner mit dem ASV Schorndorf.