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Zweite Mannschaft unterliegt klar gegen starke Gailbacher

Am 8. Kampftag der hessischen Oberliga traf der KSC Hösbach II auswärts auf den TSV Gailbach I. In der stimmungsvollen Gailbacher Halle entwickelte sich ein intensiver Mannschaftskampf, in dem die Gastgeber am Ende deutlich mit 27:6 die Oberhand behielten. Trotz der klaren Niederlage zeigten die Hösbacher Ringer Einsatzwillen, Kampfgeist und mehrere sehenswerte Aktionen.

Gleich zu Beginn musste Jonathan in der 57kg-Klasse gegen den erfahrenen Nika Minjoraia antreten. Der Gailbacher dominierte den Kampf von Beginn an und sicherte sich früh den Schultersieg. Auch Jonas hatte im Schwergewicht gegen den kräftigen Felix Radinger kaum eine Chance – der Kampf war nach wenigen Sekunden entschieden.

Den ersten spannenden Schlagabtausch des Abends lieferte Kalle in der 61kg-Klasse. In einem offenen Duell gegen Eric Feske kämpfte er sich Punkt für Punkt heran, musste sich aber hauchdünn mit 8:9 geschlagen geben. Tim hatte es anschließend im 66kg-Limit mit Tom Ouzounis zu tun und konnte dessen Griffen nicht lange standhalten – erneut ein Schultersieg für Gailbach.

Nach der Pause brachte Merlin die Hösbacher endlich auf die Anzeigetafel. Mit entschlossener Haltung drehte er seinen Kampf gegen Mate Kola und feierte nach knapp vier Minuten einen verdienten Schultersieg. Auch Finn sorgte später im 75A-Kilogramm-Duell für Jubel: Mit viel Übersicht und sauber gesetzten Techniken setzte er sich mit 16:9 Punkten gegen Mark Hutornoj durch.

Trotz dieser beiden Erfolge konnten Nicolai, Gianluca, Paul und Maximilian ihre Kämpfe nicht gewinnen. Sie zeigten aber, dass sie bereit sind, sich auch gegen körperlich überlegene Gegner zu behaupten und wertvolle Erfahrung zu sammeln.

Am Ende stand ein klarer Sieg für Gailbach, doch das Ergebnis spiegelt nicht den Kampfgeist der Hösbacher Mannschaft wider. Das Team bleibt auf dem 6. Tabellenplatz, während Gailbach seinen vierten Rang festigt. Für den KSC Hösbach II gilt es nun, aus den Kämpfen zu lernen und beim nächsten Heimauftritt wieder geschlossen anzugreifen.